Angesichts steigender Komplexität elektronischer Systeme gewinnen differenzierte Messtechnik und eine fundierte Interpretation der Messergebnisse an Bedeutung. Auf der EMV in Köln (24.-26. März 2026) präsentiert daher die dataTec AG ein breites Spektrum an Mess- und Prüftechnik und zeigt, wie anspruchsvolle elektromagnetische Verträglichkeitsanalysen im Entwicklungsalltag methodisch umgesetzt werden können. Am Messestand haben Interessierte die Gelegenheit, mit den dataTec Experten über individuelle Messaufgaben, technische Herausforderungen und geeignete Lösungswege zu diskutieren.
Warum EMV-Messungen schon während der Entwicklung immer wichtiger werden
Die Welt wird immer schneller und ist mehr und mehr auf Effizienz ausgerichtet. Moderne Kommunikationsstandards wie 5G und 6G ermöglichen mit immer komplexeren Übertragungsverfahren, mehr Daten über
die gleiche Signalbandbreite zu senden.
Die neue Generation von Schaltwandlern wird immer kompakter. Höhere Schaltfrequenzen minimieren dabei den Energieverlust beim Wandeln. In beiden Fällen steigt die Notwendigkeit, schon in einem frühen
Stadium der Entwicklung die Störfestigkeit und Störabstrahlung zu untersuchen und gegebenenfalls zu verbessern. Hier helfen Nahfeldmessungen und leitungsgebundene Messungen der Störaussendung sowie
lokale Immunitätstests. So werden Probleme nicht erst am Ende des Entwicklungszyklus´ entdeckt. Zudem gibt es zunehmend Möglichkeiten, breitbandige Abstrahlungsmessungen nicht nur im EMV-Labor
durchzuführen.
Messwerkzeuge für typische EMV-Fragestellungen
Auf der EMV 2026 zeigt dataTec zusammen mit seinem Partner Pendulum ausgewählte Lösungen, die typische Fragestellungen der EMV-Praxis adressieren. Ein Highlight am Stand ist der
4D-EMV-Nahfeld-Scanner SCN-534 von Pendulum, der die räumliche Ausbreitung elektromagnetischer Felder sichtbar macht. In Kombination mit einem auf die Abmessungen des Scanners abgestimmten
Abschirmzelt Shieldex RF-X C ergeben sich perfekte Messbedingungen ohne störende Einstrahlung in jedem Labor.
Grundlage jeder EMV-Messung ist jedoch ein guter Messempfänger, wie der Rohde & Schwarz EPL1000. Er bietet normgerechte Messungen bis zu 7 GHz Bandbreite inklusive Pre-Selektion und
CISPR-16-Bandbreiten. Nahfeldsonden des Partners Langer-EMV sowie deren Störfestigkeits-Set E1 ergänzen die Produkte, die vor Ort zu sehen sind. Wenn es um mobile Messungen von Störausstrahlung,
Kabel- und Antennenmessungen oder Feldmessungen von Kommunikationsstandards in den Bereichen Luft- und Raumfahrt oder Verteidigung geht, zeigt der Keysight N9912C FieldFox seine Stärken.
Messdaten richtig einordnen
Am Messestand von dataTec geht es jedoch nicht nur um die vorgestellte Technik, sondern um die fachliche Einordnung, wie Messwerkzeuge in konkreten Entwicklungs- und Prüfprozessen eingesetzt werden.
„Für EMV-Spezialisten, aber auch für jeden Elektronikentwickler ist nicht allein die Verfügbarkeit passender Messgeräte entscheidend“, weiß Frank Heller, Business Development Management High-End
Messtechnik bei dataTec. „Zunehmend geht es darum, Messergebnisse bereits in den Entwicklungsprozess fest zu integrieren und korrekt zu interpretieren. Unsere Präsenz auf der EMV 2026 ist darauf
ausgerichtet, genau diesen Wissenstransfer zu unterstützen und gemeinsam mit Anwenderinnen und Anwendern praxisnahe Lösungen zu erar beiten.“
Besucher der EMV 2026 können sich am Stand von dataTec anhand unterschiedlicher Messkonzepte und Geräteklassen mit typischen Aufgaben aus HF-Technik, Digital- und Leistungselektronik
auseinandersetzen. Daraus lassen sich Ansätze für die methodische Weiterentwicklung eigener EMV-Messungen ableiten.
EMV
Halle 10.2, Stand 104